Beschluss zur Thusneldaallee

Auf ihrer Sitzung am 21.5.2012 hat die Stadtteilvertretung mehrheitlich den nachfolgenden Beschluss zu einer Zwischenlösung bei der Umgestaltung der Thusneldaallee gefasst. Dieser Beschluss wurde an die entsprechenden Vertreter in der Bezirks- und Senatsverwaltung sowie die betroffenen Planungsbüros weitergeleitet.

Wortlaut des Beschlusses

Die Stadtteilvertretung tritt nach wie vor für die Umgestaltung der Thusneldaallee zu einem attraktiven Stadtplatz ein. Eine Voraussetzung hierfür bleibt, die Thusneldaallee für den motorisierten öffentlichen und den Individualverkehr völlig zu schließen.

Solange unter diesen Voraussetzungen eine solche abschließende Umgestaltung nicht erfolgen kann, fordert die Stadtteilvertretung die Umsetzung einer Zwischenlösung. Hierfür sollte die bestehende Parkbucht an der Westseite der Thusneldaallee zurück gebaut und dieser Bereich auf die bestehende Gehweghöhe provisorisch aufgepflastert werden. Damit erhält auch der Zugang zum neugestalteten Ottopark von dieser Seite die erforderliche Aufwertung.

Die Kosten dürfen sich nur in einem sehr eng begrenzten Rahmen bewegen: eine Obergrenze von maximal 20.000 Euro sollte nicht überschritten werden.

Begründung

Ein attraktiver Stadtplatz nach Schließung der Thusneldaallee sollte zentrale Funktionen im Zentrum von Moabit übernehmen können.

Die Thusneldaallee gilt jedoch aufgrund der Planungen für eine Verlängerung der Straßenbahn über den Hauptbahnhof hinaus als planungsbefangen. Daher muss davon ausgegangen werden, dass ein Umbau der Thusneldaallee zu einem attraktiven Stadtplatz in den nächsten Jahren nicht erfolgen wird. Eine Zwischenlösung wird als erforderlich angesehen, um wenigstens eine Anpassung an den neu gestalteten Bereich des Ottoparks zu ermöglichen, die Barriere aus parkenden Kfz aufzuheben und hier durch eine Gehwegverbreiterung die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Eine Zwischenlösung darf aber eine spätere Realisierung des Stadtplatzes nicht ausschließen.

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