Beschluss: StV Turmstraße begrüßt Neugestaltung des Ottoparks

Auf ihrer Sitzung am 28. Januar 2013 hat die StV mit Zweidrittelmehrheit einen Beschluss gefasst, in dem sie die Neugestaltung des Ottoparks begrüßt.

Wortlaut des Beschlusses:

StV Turmstraße begrüßt Neugestaltung des Ottoparks

Die StV Turmstraße, die sich bereits mit ihrem Beschluss vom 2. Mai 2011 für die Umgestaltung des Ottoparks nach den Plänen des Landschaftsplanungsbüros Latz + Partner ausgesprochen hatte, ist mit den erreichten Ergebnissen im Großen und Ganzen zufrieden. Wenige Wochen nach der Wiedereröffnung wird der neue Park von der Bevölkerung sehr gut angenommen: Der Spielplatz ist gut besucht, der breite Weg parallel zur Turmstraße ist kein Angstraum mehr, die Sitzbänke sind häufig belegt, die Sitzkiesel werden begeistert genutzt. Nun muss den Bäumen und Sträuchern ein–zwei Jahre Zeit gegeben werden zu wachsen, damit die Entwurfszeichnungen Wirklichkeit werden.

Die StV Turmstraße spricht sich deshalb dafür aus, die positive Umgestaltung des Ottoparks auch im mittleren Bereich (Thusneldaallee bis Stromstraße) und im östlichen Teil (Stromstraße bis Johanniskirche) nach den Entwürfen von Latz+Partner fortzusetzen, unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung (Planungswerkstätten, Rundgänge, …). Luft, Licht und Sonne müssen in die langjährig vernachlässigten Teile des Parks gebracht und der Park nachhaltig für die Nutzung durch alle Schichten der Bevölkerung erschlossen werden.

Mit mehreren Informationsveranstaltungen, Rundgängen, Ideenworkshops und Planungswerkstätten sind alle Voraussetzungen für eine umfassende Bürgerbeteiligung gegeben. Die StV Turmstraße appelliert an alle Beteiligten, im Sinne ALLER Moabiterinnen und Moabiter den Prozess und die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zu respektieren, die den Gegebenheiten und Notwendigkeiten eines städtischen Parks für die gesamte Bevölkerung entsprechen müssen.

Der Beschlussfassung ging eine längere, teils kontroverse Diskussion voraus. Eine Minderheit der Mitglieder der StV war gegen diese Stellungnahme, weil sie aus ihrer Sicht zu positiv ausfiel und von ihnen kritisierte Aspekte (z.B. Umfang der Baumfällungen, Umfang der Heckenauslichtungen, breite Asphaltierung, Sitzkiesel) nicht aufgriff. Andere Mitglieder der StV kritisierten die Abstimmung über diesen Beschlussantrag zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Planungen für den Kleinen Tiergarten Ost in Überarbeitung befinden und noch nicht zur Kenntnisnahme vorliegen. Sie lehnten ein Befinden über ihnen unbekannte Planungsentwürfe ab. Ferner schlugen einige Mitglieder eine zusammenfassende Aufnahme der Minderheitsmeinungen in den Beschlussantrag vor.

Letzendlich war die Mehrheit der Meinung, dass die jetzt beschlossene Stellungnahme eben genau keinen „Blankoscheck“ für die Planer ausstellt, sondern darauf abzielt, dass die Berücksichtigung der Bürgerbeteiligung (z.B. aus den Planungswerkstätten) erforderlich ist. Auch würde durch die Formulierung „im Großen und Ganzen“ deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die StV durchaus Mängel sieht.

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