AG Grün – Archiv

Berlin, 09.07.2015

Neue Internetseite zum Kleinen Tiergarten/Ottopark Sommer 2015 in:

http://berliner-gartentisch.net/Strassenbaeume_und_Stadtgruen_erhalten/Kleiner_Tiergarten_und_Ottopark.html

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages: Rudolf Blais, Koordinator der AG Grün der StV

 

Berlin, 05.05.2015

Stellungnahme der AG Grün der StV-Turmstraße
zur Eröffnung des Bauabschnittes 6 im Kleinen Tiergarten am 9.5.2015

Im Rahmen des diesjährigen bundesweiten Tages der Städtebauförderung am 9. Mai 2015 finden mehrere Veranstaltungen seitens der Verantwortlichen im Senat und Bezirk statt, z.B. mit  „Green-Moabit“ zur „klimagerechten Entwicklung eines Stadtumbau-Gebietes“ in Moabit, darunter die Eröffnung des Bauabschnitts 6 im Kleinen Tiergarten am 9.5. um 11.00 Uhr!

Die AG Grün der Stadtteilvertretung AZ Turmstraße wertet die Parkumgestaltung als einen
klimapolitischen Sündenfall und keineswegs als ein Vorzeigeprojekt als Beitrag für den Klimaschutz.

Wir kritisieren, dass wichtigen Forderungen der Petition „Rettet den Kleinen Tiergarten“ an das Berliner Abgeordnetenhaus 2014 nicht berücksichtigt wurden.

Wir kritisieren:

  • 58 gefällte Bäume (im gesamten Ottopark und Kleinen Tiergarten 222), darunter viele große gesunde Bäume
  • großflächige Rodung der wertvollen Hecken- und Sträucherbereiche
  • Verlust der dichten Wallbepflanzung in den Parkrandbereichen zum Schutz der Menschen vor den Verkehrsbelastungen
  • deutliche Verringerung der Vegetationsfläche, eintönige Bepflanzung, kahle Flächen
  • übermäßig viele teure Betonbauten, teure Betoneinfassungen
  • deutlich verringerte Abgas- und Feinstaubfilterung durch Grün
  • deutliche Erhöhung der Außentemperatur an heißen Sommertagen

Für den angrenzenden Bauabschnitt 7 verweisen wir auf die Beschlüsse und Forderungen der Stadtteilvertretung AZ Turmstraße zur Modifizierung der Parkplanung, zuletzt vom 24.11.2014, die Sie auf dieser Seite finden.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages: Rudolf Blais, Koordinator der AG Grün der StV und Sprecher der StV Turmstraße

 

Berlin, 06.03.2015

Bilanz der AG Grün der StV in Kurzform 2013-2015

Parkumgestaltung Ottopark/Kleiner Tiergarten

Die AG Grün der Stadtteilvertretung verurteilt die Missachtung und Ignorierung zahlreicher Beschlüsse der Stadtteilvertretung AZ Turmstraße zur Modifizierung der Parklanung Kleiner Tiergarten (insbesondere zu Baum-und Grünerhalt) seitens des Berliner Senats und des Bezirksamtes Mitte.

Wir kritisieren die rigerose Durchsetzung von 100% Verwaltungs- und Planerinteressen bei fast 0% Bürgerinteressen in den letzten 2 Jahren. Deren Höhepunkt war die Ablehnung und Ignorierung einer Petition „Rettet den Kleinen Tiergarten“ mit 2300 Unterschriften in 2014, die inzwischen 223 gefällten Bäume im KTO seit 2011, und eine deutschlandweite Kritik des Bund der Steuerzahlers im Schwarzbuch 2014 an dem Sitzkieselbau und der Steuergeldverschwendung bei der Parkumgestaltung!

Mitglieder der AG Grün haben in 2013 auch aktiv die Bürgerparkgruppe unterstützt, die ihr Parkpflegeangebot Ende 2013 zurückgezogen hat und im Januar 2015 Abschied vom Kleinen Tiergarten genommen hat.

Die wichtigsten StV-Beschlüsse, einige Presseartikel und ein Auszug der Petition „Rettet den Kleinen Tiergarten“ sind auf dieser Infostellwand dargestellt. Eine umfassende Chronik zur Parkumgestaltung KTO gibt es auf: http://biktomoabit.wordpress.com

Erfolg: Grüner Mittelstreifen Turmstraße bleibt grün

Die AG Grün begrüßt, dass das Grünflächenamt Mitte von seinem Vorhaben Abstand genommen hat, den Mittelstreifen der Turmstraße mit Platten zu versiegeln.

Hofbegrünungsprogramm für das AZ Gebiet

Die AG Grün hat sich dafür eingesetzt, ein Hofbegrünungsprogramm im AZ Gebiet auf den Weg zu bringen.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages:

Rudolf Blais, Koordinator der AG Grün der StV und Sprecher der StV Turmstraße

 

 

Berlin, 26.11.2014

Beschluss der Stadtteilvertretung AZ Turmstraße aus dem Plenum vom 24. 11. 2014 zur Parkumgestaltung Kleiner Tiergarten:

1. Die Stadtteilvertretung AZ Turmstraße teilt die Kritik des Bundes der Steuerzahler in seinem neu Anfang Oktober 2014 herausgegebenen 42. Schwarzbuch zu den Sitzkieseln im Kleinen Tiergarten/Ottopark. Siehe Kritik des Bundes der Steuerzahler in http://www.schwarzbuch.de/print/26272

2. Die Stadtteilvertretung AZ Turmstraße fordert vom Senat und Bezirk für den Bauabschnitt 7 im Kleinen Tiergarten östlicher Tei die Parkplanungen zu modifizieren und auf weitere 3 Sitzkiesel zu verzichten.

In der Anlage zu diesem Beschluss erinnert die Stadtteilvertretung AZ Turmstraße an ihren früheren Beschluss vom 26. 8. 2013, in dem sie das Bezirksamt Mitte auffordert, die Parkplanung zum Kleinen Tiergarten Östlicher Teil zu modifizieren, damit es noch möglich ist, dass folgende fünf Forderungen der StV Turmstraße Berücksichtigung finden können:

1. Erhalt aller Bäume mit B- und C-Bewertung, die auf der Fällungsliste von 110 Bäumen stehen. Dies sind für den Bauabschnitt 7 rund 50 bis 60 Bäume von 68 auf der Baumfällungsliste stehenden Bäumen.
2. Reduzierung der Sitzkieselplanung
3. Erhalt des Diagonalweges auf der Großen Wiese
4. Berücksichtigung des Bürgertreffpunktes Regenschutzhalle
5. Berücksichtigung von 11 statt 3 Parkpflegebereichen, für den Bauabschnitt 7 sind dies 8 Parkpflegebereiche.

Dieser Beschluss wurde mit deutlicher Mehrheit abgestimmt.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages:

Rudolf Blais

 

Berlin, 12.07.2014

Beschluss der Stadtteilvertretung AZ Turmstraße aus der StV-Sitzung vom 23.6.2014 zum Themenbereich Kleiner Tiergarten/Ottopark:

Die Stadtteilvertretung AZ Turmstraße fordert vom Bezirksamt Mitte eine sorgfältigere Grünpflege zu veranlassen, sowie Beseitigung der Mängel im Kleinen Tiergarten Mittlerer Teil und im Ottopark zu folgenden Punkten:

– Bepflanzung der abgestorbenen, bzw. nicht angegangenen, und/oder nicht angepflanzten Parkflächen im Kleinen Tiergarten Mittlerer Teil

– Umfassende Baumpflegemaßnahmen für geschädigte Bäume, insbesondere für zwei Bäume mit Rindenschäden. Die genannten zwei Bäume stehen am Rondell Ottopark, Eingang von Alt Moabit, am Weg zum Spielplatz (Baum Nr. 1330 – 24), und auf dem Bürgersteig Thusneldaallee (Ottoparkseite).

– Sträuchernachpflanzungen für alle abgestorbenen Sträucher, im Kleinen Tiergarten Mittlerer Teil und im Ottopark

– Im Sommer müssen die genannten Parkanlagen regelmäßig und vollständig gesprengt werden, neu gepflanzte Bäume auch gegossen werden, nicht wie die Eiche nähe Backshop, die letztes Jahr gepflanzt, und vertrocknet ist!

Begründung:

Die neu angelegten Grasflächen verdorren derzeit. Im mittleren Teil, Ecke Stromstraße, Alt-Moabit befindet sich ein Feld, wo nichts wächst, und die Erde auch nicht nach Pflanzerde aussieht. Gegenüber, Ecke Stromstraße, Turmstraße befinden sich drei Felder, wo die Bepflanzung nicht angegangen ist, und deshalb beseitigt wurde. Das letzte Feld, nähe Heilandskirche, Turmstraße, zwischen Bänken, wurde wohl vergessen zu bepflanzen – besteht aus altem Sand – sehr schattig – Farn oder unverwüstlicher, Schatten liebender Efeu wäre angebracht.

Die beiden großen Efeubäume in der Mitte, stehen ungeschützt da – trotz dem in Moabit bekannten Vandalismus bezüglich Efeu abreißen und absägen!

An der Thusnelda Allee, Ottopark, sehen drei Bäume nicht so besonders gut aus, einer hat einen Rindenschaden, wurde angefahren; ein anderer hat einen Rindenschaden rings herum (Nummer 1330 – 24), wird vermutlich eingehen; die Eiche, am Backshop, wurde letztes Jahr gepflanzt, zu wenig gegossen, und ist gerade mal im unteren Teil etwas grün. Der dritte Baum mit Rindenschaden ist der Ahorn mit einem Unfallschaden aus dem Jahr 2013 in der Thusneldaalle (Bürgersteigseite zum Ottopark). Dieser Baum mit einer Plakettenbezeichnung A 151 (Bewertungsklasse C) wurde 2011 nach einer Baumprüfung über die Baurettungsliste der StV AG Grün aus der Baumällungsliste genommen und stand seit dem nicht mehr auf der Baumfällungsliste für den Ottopark

Es gibt Möglichkeiten, Rinde nachwachsen zu lassen – ein neuer Baum ist teurer!

Verschiedentlich sieht man eingegangene Sträucher, vor allem Eiben – nachpflanzen von anderen Sorten, zwecks Abwechslung wäre anstrebenswert.

 

Dieser Beschluss wurde mit einer klaren Mehrheit von 10 Ja Stimmen einstimmig angenommen. Die STV war auf dieser Sitzung beschlussfähig.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages:

Rudolf Blais

 

Berlin, 02.06.2014
Sitzung StV 25.11.13:
2. Efeubäume im mittleren Teil des Kleinen Tiergarten.

Latz+Partner haben im Ottopark und im mittleren Teil das Efeu an den Bäumen bewusst dran gelassen – aber es wurde abgerissen und abgesägt – wer es war, ist nicht hundertprozentig bewiesen, es gibt aber einen Verdacht. Auf jeden Fall ist zu befürchten, dass die beiden großen Efeubäume im mittleren Teil auch noch beschädigt werden – und das ganze Efeu dann traurig welk herunter hängt.
Die Stadtteilvertretung macht die Verantwortlichen darauf aufmerksam, dass diese beiden Bäume mit einem Gitter, oder wie auch immer, geschützt werden müssen!
Link:  Artikel „Efeu am Bäume: Fluch oder Segen?“
Antrag 2 AG Grün: Die StV fordert, die Efeubäume im
mittleren Teil des Ottoparks vor weiterer Zerstörung
mit einem Gitter o.ä. zu schützen. ( 5-3-3 angenommen )
Link: NABU Artikel „Unbekannter zerstört Efeu“
Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages: Mignon Gräsle

Berlin, 30.10.2013

Erklärung der Stadtteilvertretung AZ Turmstraße vom 28.10.2013:

Die Stadtteilvertretung AZ Turmstraße ist stark enttäuscht über die Ablehnung der BVV Mitte, die in Ihrer Sitzung am 19.9.2013 mehrheitlich mit den Stimmen der SPD und CDU zwei Dringlichkeitsanträge für eine Korrektur der Entwurfsplanung Kleiner Tiergarten ablehnte*. Damit wurde das Votum unserer Stadtteilvertretung ignoriert.

Wir bitten zukünftig um mehr Unterstützung und eine Berücksichtigung unserer Beschlüsse, damit sie umgesetzt werden können.

Ferner fordert die Stadtteilvertretung AZ Turmstraße zukünftig auch die Beteiligung zu wichtigen BVV-Anträgen und Angelegenheiten, die die Stadtteilvertretung betreffen, in der Fraktionssitzung der SPD Mitte wie auch in den übrigen Fraktionen der BVV Mitte im Rahmen der Meinungs- und Willensbildung.

(Abstimmungsergebnis 10 X ja, 1 X nein, 1 X Enthaltung)

* Antragstext der BVV-Drucksachen 1050IV und 1058IV (Antragssteller Bündnis 90/Die Grünen) vom 19.9.13:

Das Bezirksamt wird ersucht, eine Weiterentwicklung der bis jetzt vorliegenden Entwurfsplanung zu verändern und auf die geplanten sechs zusätzlichen Öffnungen (Durchgänge) zur Straße Alt- Moabit zu verzichten.

Wertvolle Baumbestände erhalten!

Das Bezirksamt Mitte wird ersucht, bei der Entwurfsplanung Kleiner Tiergarten östlicher Teil den Erhalt der 40 Bäume mit B- Bewertung, die auf der Fällungsliste stehen, sicher zu stellen.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages:
Rudolf Blais

Berlin, 16.06.2013

14 Planungsvorhaben der überarbeiteten Planung KTO-Ost vom 1.3. 2013, die auch auf der Infoveranstaltung am 7.3.2013 vorgestellt wurden:

Nr.

Vorhaben

Das Büro Latz und Partner möchte: Die AG Grün fordert:

1

Bäume

Der bis März 2013 geänderte Entwurfsplan sieht vor:110 statt ursprünglich 120 Bäume sollen gefällt werden.Aktuelle Baumfällungsliste in www.turmstrasse.de Erhalt aller erhaltenswerten Bäume mit B- und C-Bewertung! Fällung von 8 Bäumen mit R-Bewertung und nur einzelne nach Abwägung mit C-Bewertung aus gestalterischen Gründen.In der Summe sind rund 100 der 110 Bäume zu erhalten. Von den 110 zur Fällung vorgesehenen Bäumen sind:40 Bäume mit B,
29 Bäume mit C, nur
8 Bäume mit R und
33 Bäume ohne Daten und Bewertungsangaben aufgeführt. Eine baumgutachterliche Bewertung dieser 33 Bäume ist nachzuholen.Legende zur Bewertung der Bäume laut Baumgutachten Dr. Neumann:Bewertungsklasse A:Unbedingt erhaltenswerter Baum,
Bewertungsklasse B: Erhaltenswerter Baum
Bewertungsklasse C: Bedingt erhaltenswerter Baum
Bewertungsklasse R: Nicht erhaltenswerter Baum+/- sind Tendenzbewertung in die eine oder andere Bewertungsklasse. Näheres siehe in der zehnseitigen Baumliste „Rettet die 110 Bäume im KTO Öst. Teil“, Hrsg. BI KTO 2013 inhttp://biktomoabit.wordpress.com53 große gesunde, teils mehrstämmige Bäume, mit hoher Lebenserwartung von 30 bis 80 Jahren, mit großem Stammumfang sind in der Baumliste der BI KTO grau hinterlegt und unbedingt zu erhalten! Diese Bäume sollte sich Jede/r unbedingt als Erstes anschauen! Von den genannten 53 erhaltenswerten Bäumen befinden sich 3 am Parkcafe, 15 um den Senkgarten herum und 12 in den Hecken- und Sträucherrandbereichen, 5 zwischen der Großen Wiese und den Wohnhöfen, der Rest auf dem Hügel der Rollerbahn und auf den geplanten neuen Spielflächen.

2

 Hecken/dichtes Grün entlang der Straßen 2.1 Parkränder öffnen mit vergrößerten Heckeninseln!2.2 Neuer Asphaltweg nördlich der Wohnhöfe (Wurde laut Mitteilung von Juni 2013 gestrichen.)2.3 Gestaltung der Randbereiche noch unpräzise.2.4 Abschaffung aller Zäune zwischen den Hecken und Bürgersteigen 2.1 Tendenz richtig aber immer noch zu viele Durchwegungen!Forderung: maximal 2 zusätzliche Heckendurchwegungen zur Str.  Alt- Moabit und keine zusätzlichen Heckendurch-wegungen zur Turmstraße! Alle Heckenbereiche beginnen ab Bürgersteigkante!2.2 Kein neuer Asphaltweg nördlich der Wohnhöfe!2.3 Erhalt der Hecken- und Sträuchervielfalt! Keine monotonen Eibenbepflanzungen (Friedhofsgrün) wie im Ottopark!  Parknutzer vor den Verkehrs-belastungen schützen2.4 Erhalt der kleinen Zäune in den Heckenbereichen2.5 Reduzierung der geplanten, wassergebundenen Decken zu Gunsten Bodendeckerpflanzen, die den Boden im Heckenbereich furchtbar erhalten

3

Große Wiese

3.1 Vorschlag, die Wiese zu Hauptverkehrsstraßen zu öffnen (vgl. Rasenrondell Ottopark) wurde zurückgenommen. Auch 6 große Bäume am südlichen Rand der Wiese wurden aus der Baumfällungsliste genommen!3.2 Die hügelige Gestaltung der Wiese soll „geglättet“ werden. 3.1 Wir begrüßen die Einsicht, dass die Wiese auch dem Planer ausreichend groß genug erscheint. Erhalt der drei letzten zur Fällung vorgesehenen Bäume Nr. 527, 589, und X 51 (nicht umpflanzen)!3.2 Die hügelige Gestaltung der Wiese soll zur Vermeidung vom Fußballspielen und damit einhergehenden Konflikten mit anderen Wiesenbenutzern erhalten bleiben.

4

Wegeführungen

4.1 Keine deutliche Reduzierung der Wegeflächen in Planung März 2013 im Vergleich zum Entwurfsplan Herbst 20124.2 Neue Wegeplanung erfordert 13 Baumfällungen 4.1 Reduzierung der Wegeflächen, keine neuen Wege durch die Heckenbereiche bis auf zwei neue Heckenwegeverbindungen entlang der Straße Alt Moabit.4.2 Wegeanpassung für Baumerhalt.4.3 Verzicht auf neuen Asphaltweg nördlich der Wohnhöfe!4.4 Anpassung Wegeverbindung südlich des mittleren Wohnhofes! Verzicht zweiter Weg um Sitzkieselinsel herum!4.5 Verzicht auf den Weg östlich des Spielplatzes an der Mauer!4.6 Verzicht auf übergroßes Wege-Eingangstor zur Lübeckerstraße!4.7 Erhalt des derzeitigen Nordwest – Südost-Wiesenweges, welcher sich aus einem Trampelpfad gebildet hat und viel benutzt wird.

5

Senkgärten

5.1 Verlegung der Zugangsrampe vom Parkcafe5.2 Fällung von 21 meist großen Bäumen nördlich und südlich des Senkgartens (auch wenn 5 weitere Bäume aus der Fällungsliste genommen wurden)5.3  Anlage Rasenflächen nördlich und südlich des Senkgartens.5.4 Wiederin-betriebnahme der Wasserspiele (wird von allen Seiten begrüßt). 5.1 Wird akzeptiert5.2 Kann nicht akzeptiert werden!Erhalt der Bäume und der Hecken- und Sträucherbereiche um den Senkgarten herum.5.3 Gestaltung der Flächen mit Bodendeckern statt Rasen.5.4 Wird sehr begrüßt. Zusätzlich Wiederinbetriebnahme einer Wasserschale im mittleren Senkgarten (Vorschlag auf Infoveranstaltung 7.3.13)

6

Wohnhöfe

Dritter Wohnhof soll mit Spielgeräten umgestaltet und  mit wassergebundenen Boden versiegelt werden. Erhalt dieses Wohnhofes, Spielgeräte sind auf den Flächen:1. am östlichen Weg und 2. entlang der Nischen für Tischtennisplatten nördlich des bewachsenen Knöterichgerüstes anzuordnen bzw. zu verlegen.

7

4 Sitznischen am südlichen Parkweg

Korrektur der Planung (ursprünglich sollten alle 4 Sitznischen abgeschafft werden) auf: 2 von 4 Sitznischen abschaffen Erhalt von 3 der 4 Sitznischen

8

Bewachsenes Knöterichgerüst im nördl. Teil

Abschaffen Erhalten unter Berücksichtigung der Meinung des Präventionsbeauftragten der Polizei, Herrn Bösel, um einige Durchgänge zu ermöglichen

9

Überdachte Sitzreihen (Regenschutzhalle) im nördlichen Teil

Neue Planung mit Spielgeräten Erhalten aber ohne Spielgeräte, dafür Vorplatz mit Tischen und Bänken für einen Bürgertreffpunkt

10

Spielflächen

10.1 Verlegung des großen Sandspielplatzes an der großen Wiese an den östlichen Rand!10.2 Neues Teehauspavillon im Spielplatz östlich des östlichen Weges! 10.1 Großer Sandspiellatz an der großen Wiese soll erhalten bleiben! Grundsätzlich neue Spielflächen im östlichen Bereich erwünscht.10.2 Standort Teehauspavillon zwischen 3. Wohnhof und großem Sandspielplatz!Neue Vorschläge: Verlegung 2. Kleinkinderspielplatz auf Fläche des derzeitigen kleinen Sandspielplatzes, und Erhalt des nördlichen Teils des Hügels mit ca. 10 der 15 zur Fällung vorgesehener Bäume. Vergrößerung der Fläche des 2. Spielplatzes für ältere Kinder nach Norden! Verzicht auf Sitzkieselinsel und Vergrößerung der Spielfläche dadurch. Begrenzung der Spielflächen mit kleinen Sitzkieseln, Siehe auch Vorschlag Nr. 13

11

Mauer, Gelände der St. Johanniskirche

Maueröffnungen!Position  der St. Johannis-Kirchengemeinde: Erhalt der Mauer! Keine neuen Maueröffnungen! Erhalten und verschönern, keine Baum- und Heckenfällungen entlang der Mauer. Verzicht auf den neuen Weg hinter dem Spielplatz entlang der Mauer, stattdessen : Erhalt 2 Bäume und Begrünung!

12

Rollerbahn

12.1 Erhalten und Anpassen mit Baumfällungen.12.2 Neue Rollerbahnvergrößerung in der Nordschleife mit neuer Baumfällung 12.1 Verzicht auf unnötige Baumfällungen auf dem Hügel!12.2 Abwägung ob Nordschleife vergrößert werden muss!

13

2 X 2 plus 2 X 1 Beton-Sitzkiesel

(Betonklötze für 195.000 Euro vgl. Ottopark)

An vier dezentralen, markanten Stellen, wo kein Kinderspielplatz im Kleinen Kindergarten sich befindet, sollen insgesamt sechs –angeblich Identität stiftende- sogenannte Sitzkiesel entstehen. Das sind überdimensionale, teure, unkaputtbare, tiefeinbetonierte Betonfelsen, die als „preiswert, schön und pflegeleicht“ gelten, wobei deren ursprünglichen Standorte von 3 auf 4 erweitert wurden! Keine Sitzkiesel im KTO Ost! Das ist eine Platz- und Geldverschwendung für Generationen. (Auch wenn Sitzkiesel weniger Fläche und weniger Betonvolumen erhalten sollten, worüber bis dato genaue Angaben fehlen).Die Sitzkiesel wurden auf bisherigen Veranstaltungen unter scharfen Protest abgelehnt! Nur wenige Personen im Publikum fanden sie gut. Keine Sitzkiesel vor Allem im Bereich des Senkgartens und des Parkcafes aus Denkmalschutzgründen!

14

Parkcafe

Große neue zusätzliche Terrasse bis an Parkweg, die vollständig  mit wassergebundenen Boden versiegelt werden soll, und 2 Sitzkiesel mitten auf der Cafeterrasse, sowie Fällung von 4 statt ursprünglich 7 Bäumen dafür.Erweiterung des Cafegebäudes ist bisher noch unklar. 14.1 Behutsame Cafeerweiterung auf südliche Wiese ohne Baumfällungen.14.2 Keine zusätzlichen versiegelten Flächen mit wassergebundenen Boden!14.3 Neue Cafebestuhlung auf Wiesenflächen!14.4 Keine Sitzkiesel vor Cafetischen! Dichte Hecke entlang der Stromstraße.14.5 Schutz gegen Abgase und Verkehrslärm!14.6 Weiterer Vorschlag für einen Wintergarten östlich des Cafegebäudes.14.7 Weiterer Vorschlag: Aufstellung von 1 oder 2 verbannter Schachtische aus dem Ottopark mit Verleih von Spielfiguren usw. aus dem Parkcafe.

Berlin, 12.06.2013

Stand Entwurfsplanung Kleiner Tiergarten Ost

Einleitung

Nach den zwei Planungswerkstätten im Herbst 2012 folgte am 7.3.2013 eine Initiativenveranstaltung zu der zum 1.3.2013 überarbeiteten Entwurfsplan KTO Ost mit einem zehnseitigen Abwägungsbericht des Landschaftsplanerbüros Latz und Partner. Auch die denkmalpflegerische Bestandsaufnahme ist in diesen Abwägungsbericht eingegangen.

Überraschend legten Senat und Bezirk die Weiterentwicklung der Parkplanung Ende März wegen einer anstehenden Entscheidung zur Straßenbahnplanung in Moabit auf Eis. Eine für den 19.3.2013 terminierte Informationsveranstaltung wurde abgesetzt und auf unbestimmte Zeit verschoben („Parkplanung auf Eis“ in: Berliner Woche, Ausg. Tiergarten vom 17.4.2013). Nach letzten Meldungen soll der Planungsstopp in Kürze wieder aufgehoben werden. Die genannte Infoveranstaltung soll frühestens im August 2013 stattfinden, also noch letzte Zeit für dringend notwendige Planungsnachbesserungen (die auf der Infoveranstaltung am 7.3.13 nochmal deutlich zum Thema gemacht wurden). Die Vertreter des Bezirksamtes versprachen sich für zwei wesentliche Änderungen der Parkwegeführungen und für den Erhalt des großen Sandspielplatzes einzusetzen – immerhin! Bedauerlicherweise sieht der genannte neue Plan einen nicht hinnehmbarer Kahlschlag um den Senkgarten herum vor, und ein weiterer Kahlschlag ist auch in den Wohnhöfen und am Parkcafe beabsichtigt.

Von 110 Bäumen, die nach Plan gefällt werden sollen, obwohl sie nach dem Baumgutachten von Herrn Neumann erhaltenswert sind, sollen aus der Sicht der AG Grün nur 10 Bäume gefällt werden, nämlich die, die nach dem o.a. Baumgutachten nicht erhaltenswert sind. Auch die 6 Sitzkiesel sollen 40% weniger Beton erhalten!

Die Planer bewegen sich nur auf kleinen Kompromissebenen.

Die AG Grün, hat zum Überblick die wichtigsten Dissenspunkte der Parkplanung KTO Ost zu folgendem 14. Planungsvorhaben zusammengetragen.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages:
Rudolf Blais

Berlin, 24.05.2013

Entwurf für eine aussagekräftige Stellungnahme zur Beschlussvorlage der STV zur Ottoparkumgestaltung

Einleitung:

Die Planer und ihre Auftraggeber haben große Anstrengungen unternommen, um Bürgerbeteiligung zu veranstalten, ohne ihre Planung nennenswert zu ändern.

An den Ottoparkergebnissen ist bis auf die Gestaltung der Spielflächen keine Bürgerbeteiligung zu erkennen.

Trotz 2800 Unterschriften für eine Änderung der Grünplanung gab es nicht die geforderte Bürgerbeteiligung. Und eben so wurde ein einstimmiger BVV Beschluss vom 15.9.2011 durch das Bezirksamt Mitte missachtet, der eine Schlichtung über ein Mediationsverfahren für dringend geforderte Planungsnachbesserungen vorsah.

Das Landschaftsplanungsbüro Latz und Partner hat mit seinen Auftraggebern die Ergebnisse der Wettbewerbsentscheidung durchgezogen.

Bilanz und Wertung der Ottoparkumgestaltung:

Was sehen wir jetzt für ausgegebene 1.430.000 Euro Fördergelder: Aus viel Grün wurde viel mehr Grau! Aus einer grünen Oase wurde ein Verkehrsraum mit Begleitgrün!

– Reduzierung der Vegetationsfläche von 60% auf 40% im Ottopark.
– Überdimensionierte Eingänge, Wege und Plätze.
– Öffnung des Parks nicht nur für Fußgänger, sondern auch überall für Radfahrer, Hunde, und parkplatzsuchende Autos (das schützende Zäunchen zwischen Straße und Park ist nicht mehr da).
– Durchblick von Blech zu Blech, Hauswand zur Hauswand und von der Otto- zur Bredowstraße.
– Aus kleinen Schachtischen wurden 7 monströse, graue, bombenförmige Stahlbetonkörper: Planungsbegriff „Sitzkiesel“.
– Jeder 3. Baum gefällt (insgesamt 67, darunter 28 besonders große Bäume).
– Einige Bäume neugepflanzt, einige umgepflanzt, aber zwei viel zu dicht an vorhandenen Bäumen, so dass sie nach den Maßstäben des Planers sofort gefällt werden müssten.
– Ein prachtvoller Efeubaum, Liebling des Planers hat die Bauzeit leider nicht überstanden.
– Weniger Schatten auf dem Ottoplatz durch Fällung der 4 großen Linden.
– Eine vom Verkehr verlärmte Liegewiese auf dem Rondell, statt Aufenthaltsort unter Schatten spendenden Bäumen.
– Angenehme Sitzgruppen mit Tischen für Jung und Alt sucht man vergebens, dennoch werden Dauernutzer auf neumodischen Steinbänken hinter Heckenkörpern gleichmäßig verteilt im Park ihre Plätze finden.
– Die hässliche Mauer zum Rathauscafe steht immer noch (anders als geplant).
– Vernichtung von mehr als 60% der vorhandenen Hecken und Sträucher und damit Verlust früherer Staubfilter, Blütensträucher, Nistplätze, Wohnorte von Nachtigallen und von wertvollem Grün.
– Gleich gegenüber der Heilandskirche: Eingang zum neuen Friedhof, rechts und links flankiert von Gruppen dunkler junger Eibenbäumchen (sie sind bereits als Dauermüll-Plätze angenommen).
– Wir bedauern, dass durch Ausschreibung und Wettbewerbsentscheidung die Klimaschutzziele für die Berliner Innenstadt vollständig ignoriert worden sind.

Schlussfolgerungen:

So haben wir für 1,43 Mio. Euro einen mit schweren Straßenbaugeräten erfolgreich umgestalteten Park. Der Ottopark benötigt noch viele Blumen. Hecken, Sträucher, Grünelemente, bunte Flächen zur Wiederbelebung des zugerichteten Parks!

Der Ottopark wurde am 24.8.2012 eröffnet.

Verantwortlich für diesen Beitrag: Rudolf Blais.

 

Berlin, 26.04.2013

AG Grün neu konstituiert

Die Stadtteilvertretung (StV) für das AZ-Gebiet Turmstraße wählte am 22.4.2013 neben den Arbeitsgruppen (AGs): Vernetzung, Öffentlichkeit, Wohnen/Mieten, Verkehr, Wirtschaft auch eine neue AG Grün.

Die Aufgaben- und Themenbereiche der AG Grün zu Grünplanungen im AZ Gebiet Turmstr., wie Straßengrün, Hofbegrünung, Wohnumfeldgrün und natürlich die Parkplanung Kleiner Tiergarten/Ottopark (KTO), sollen in der Stadtteilvertretung endlich neues Gewicht erhalten.

Die AG Grün hat das Ziel, eine behutsame Parkumgestaltung mit Erhalt des wertvollen Grünbestandes (Bäume, Hecken und Sträucher) im KTO zu erreichen und endlich Bürgerinteressen bei der KTO-Parkplanung durchzusetzen. Ein Sündenfall wie im Ottopark (Berliner Zeitung vom 14.3.2012) darf sich im Kleinen Tiergarten, Östlicher Teil nicht wiederholen. Wir distanzieren uns von einem Beschuss der alten StV vom 28.1.2013, in dem die StV für noch nicht einmal vorliegende und entwickelte Pläne zur Entwurfsplanung KTO Ost ihre Zustimmung gegeben hatte, und fordern eine umfassende Beteiligung der STV zu allen Planungsvorhaben!

Des Weiteren wird eine detaillierte kritische Bilanz der Ottoparkumgestaltung mit Nachbesserungsmaßnahmen in nächster Zeit erarbeitet. Im Mai wird es eine Begehung im KTO geben, der Termin wird noch bekannt gegeben.

Die AG Grün wird eng mit den Gruppen: Bürgerinitiative Kleiner Tiergarten Ost (BI KTO): http://biktomoabit.wordpress.com , der Bürgerparkgruppe: http://buergerparkgruppemoabit.wordpress.com und der Bürgerinitiative SilberahornPLUS: http://silberahorn.wordpress.com zusammenarbeiten.

Folgende Mitglieder der Stadtteilvertretung arbeiten in der AG Grün: Frau Mignon Gräsle, Frau Christel Christensen, Herr Thomas Mayer, Herr Charalambos Roussos und Herr Rudolf Blais.

Als Koordinator der AG Grün wurde Herr Rudolf Blais gewählt.

Wir treffen uns das nächste mal am Dienstag, den 14. Mai 2013 von 16:00 – 19:00 im Raum der StV, Arminiusstraße 2-4, 10551 Berlin (Eingang von der Bremerstr.). Siehe auch Veranstaltungshinweise unter http://stv-turmstrasse.de

Diese Erklärung wurde auf der ersten konstituierenden Sitzung der AG Grün am 23.4.2013 beschlossen. Auch ein Antrag an die StV, der auf der StV-Sitzung am 22.4.2013 aus Zeitgründen noch nicht behandelt wurde, und auf die Mai-Sitzung vertagt wurde, wurde von den Mitgliedern der AG Grün bestätigt.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrages:

Rudolf Blais